Raus aus der Komfortzone!

Raus aus der Komfortzone

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Komfortzone = Wohlfühlzone

Wir alle verweilen gerne in unserer Komfortzone. Das ist ja auch in Ordnung. Denn unsere Komfortzone ist unsere Wohlfühlzone und gibt uns Sicherheit. Doch mal ehrlich: Wie oft verweigern wir aus reiner Bequemlichkeit eine Veränderung, die uns eigentlich glücklicher machen würde?

Mir fällt dabei sofort eine Klientin ein, die viele Jahre in ihrer unglücklichen Beziehung verharrte, weil alleine der Gedanke an eine Trennung ihr existenzbedrohende Angst einflößte. Die Stimme der Vernunft sagte ihr, besser so weiterzumachen, weil wer weiß, was die Zukunft bringt. Mittlerweile ist sie übrigens geschieden und eine selbstbewusste, glückliche Frau.

Oder ein weniger drastisches Beispiel: Eine andere Klientin wollte unbedingt einmal ein Yoga-Seminar in Asien besuchen, doch es fand sich niemand, der zu genau diesem Zeitpunkt Zeit und Lust hatte, sie zu begleiten. Nach langem Hadern buchte sie das Seminar trotzdem. Vielleicht kannst du dir annähernd vorstellen, wie es ihr in den darauffolgenden Wochen bis zur Abreise ging … hinterher war sie allerdings sehr glücklich über ihre Entscheidung.

Wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen, uns eine neue Gewohnheit „angewöhnen“ oder eine schlechte Gewohnheit „abgewöhnen“ wollen, liegt das definitiv außerhalb unserer Wohlfühlzone.

 

change-1245949_640Neues = Bäh!

Das Neue beinhaltet Risiko und vor allem mehr Aufwand. Veränderungen sind anstrengend, mühsam, ungewohnt und machen uns unsicher. Daher vermeiden wir sie lieber oder schieben sie vor uns her. Und plötzlich ist wieder ein halbes Jahr vergangen, nichts ist passiert. Hattest du eigentlich Neujahrsvorsätze? Was davon hast du schon umgesetzt?

 

If you want something you´ve never had, you must be willing to do something you´ve never done. (Thomas Jefferson)

 

Wenn du WIRKLICH etwas verändern willst, habe ich hier ein paar Tipps für dich:

  1. Schreibe dir dein Ziel auf. Überlege genau, was du in deinem Leben (zuerst) verändern möchtest und schreibe dir dieses Ziel auf. Beginne mit einem kleineren Ziel, das du auch realistisch erreichen kannst. Schreibe es dir beispielsweise auf ein A4-Blatt, das du zu Hause an einem für dich gut sichtbaren Ort aufhängst, oder auf einen kleineren Zettel, den du in deiner Geldtasche verstaust. Vielleicht trägst du dir dieses Ziel auch in deinem Handy-Kalender ein und lässt dich täglich daran erinnern.
  2. Lege fest, bis wann du dieses Ziel erreichen möchtest. Denke auch hier an einen realistischen Zeitrahmen. Schließlich soll es MÖGLICH sein, dass du dieses Ziel erreichst – denn dadurch erlebst du Selbstwirksamkeit und bekommst mehr Selbstvertrauen. Trage dir diesen Termin im Kalender ein.
  3. Erzähle deinen Freunden und deiner Familie davon. Bitte um Unterstützung. Wobei die eigentliche Unterstützung für dich schon darin besteht, dass du nun im Zugzwang bist, weil du ja davon erzählt hast und jetzt auch handeln solltest. 🙂
  4. Handle! Die meiste Zeit vertrödeln wir mit Sammeln von Informationen. Das ist schon auch wichtig, weil uns Informationen über neue Situationen Sicherheit vermitteln. Aber es ist ganz besonders wesentlich, dass du auch ins Tun kommst. Keine Ausreden. Du weißt schon genug um anzufangen. Überlege, was kannst du genau JETZT tun? Auch ein kleiner Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nimm dir beispielsweise JETZT Stift und Papier und notiere dir dieses Ziel und welchen ersten Schritt du machen wirst.
  5. Dranbleiben! Nimm dir von nun an jeden Tag eine Kleinigkeit vor, die dich deinem Ziel näher bringt. Nein, vornehmen ist nicht der richtige Ausdruck. TU es!  Mache jeden Tag eine Kleinigkeit, die dich deinem Ziel näher bringt. Du brauchst dir dabei nicht jeden Tag etwas Neues ausdenken, mache dir eine Woche lang eine Sache zur Gewohnheit, die außerhalb deiner Komfortzone liegt. Zurückhaltende Menschen könnten sich vornehmen, jeden Tag EINE fremde Person am Weg zur Arbeit anzulächeln. Menschen, die mehr Sport machen wollen, nehmen von nun an jedes Mal die Treppe anstatt des Aufzugs oder der Rolltreppe, etc.. Oder du nimmst einen anderen Weg in die Arbeit, parkst das Auto nicht am üblichen Platz, putzt dir mit der linken Hand die Zähne (wenn du Rechtshänder bist), … EINE „unbequeme“ Sache pro Tag – das schaffst du! 🙂

 

Alles Liebe,

Gerda Neumann

 

P.S.: Wenn du dir hierbei Begleitung bzw. eine genaue Anleitung wünscht, dann klicke auf das Bild und melde dich für meine kostenlose 5-Tage-Challenge „Raus aus der Komfortzone!“ an: