Nur schüchtern oder sozial ängstlich?

Sind Sie „nur“ schüchtern oder haben Sie „richtige“ Sozialangst?

 

Kennen Sie das:

Sind Sie nervös, wenn Sie einen Raum voller Leute betreten sollen?

Wenn Sie mit jemandem sprechen, den Sie attraktiv finden?

Wenn Sie Blickkontakt halten sollen?

Oder gehen Sie nur auf eine Party oder eine Veranstaltung, wenn Sie jemanden dort kennen bzw. wenn Sie von einem Freund oder einer Freundin begleitet werden?

Vergleichen Sie sich permanent mit anderen und haben Sie Angst abgewiesen, abgelehnt oder zurückgestoßen zu werden?

Befürchten Sie, dass andere von Ihnen denken, dass Sie nicht gut genug sind – nicht unterhaltsam genug, nicht interessant genug? Sorgen Sie sich, dass andere sich in Ihrer Gegenwart langweilen könnten?

Oder versuchen Sie, genau diese Situationen möglichst zu vermeiden?

 

Der Unterschied liegt im Ausmaß

Viele Leute sind nervös oder sozial unsicher vor allem in neuen Situationen. Das ist komplett normal. Problematisch wird es für Sie erst dann, wenn Ihre Unsicherheit und Ihre Ängste beginnen, Ihr Leben zu bestimmen. Wenn Ihre die Angst Sie davor zurückhält, auf Partys zu gehen, obwohl Sie eigentlich gerne hingehen würden. Wenn Sie das coole T-Shirt nicht bekommen, weil es in Ihrer Größe nicht mehr im Regal liegt und Sie die Verkäuferin nicht danach fragen wollen. Wenn Sie eine spannende Projektidee haben, sie aber nicht Ihren Arbeitskollegen präsentieren können. Wenn es mehrere solche Situationen gibt, dann machen Sie doch mal den Test um herauszufinden, ob Sie von Sozialangst betroffen sind.

 

Wie zeigt sich Sozialangst?

Sozialangst bzw. Sozialphobie ist eine der häufigsten Angsterkrankungen. Menschen mit Sozialphobie mögen an sich soziale Kontakte. Wenn sie aber auf andere (vor allem fremde) Menschen treffen, spüren sie eine intensive innere Angst. Dabei befürchten sie, dass sie von den anderen nicht wahrgenommen werden, dass sie nicht gemocht werden, als dumm oder langweilig eingeschätzt werden.

Sie vermeiden Blickkontakt. Sie vermeiden es auch vor Gruppen zu sprechen und ihre Meinung zu sagen. Unbekannte soziale Situationen lösen Stress aus. Durch ihr Vermeidungsverhalten oder ihre Zurückhaltung wirken sie auf andere oft arrogant, weil sie den Blickkontakt meiden oder aus Angst andere Menschen nicht grüßen.

Diese Sozialangst wird als so intensiv erlebt, dass man sich aus eigener Kraft nur schwer davon lösen kann. Betroffene fühlen sich beobachtet und befürchten bewertet und kritisiert zu werden. Das paradoxe daran ist, dass Menschen mit Sozialangst sich bewusst sind, dass ihre Ängste unbegründet und unlogisch sind – und dennoch kommen sie nicht dagegen an und fühlen sich hilflos ausgeliefert.

 

Typische Ängste von Sozialphobikern sind beispielsweise:

  • im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen
  • sich zu blamieren
  • Gruppenübungen
  • Essen und Trinken in der Öffentlichkeit
  • Allein eine Party oder ein Lokal betreten
  • Beobachtet zu werden
  • Vorträge bzw. Referate
  • Kritisiert oder bewertet zu werden
  • Mündliche Prüfungen
  • Eine fremde Person ansprechen
  • Mit jemandem telefonieren, den man kaum kennt
  • Mit jemandem sprechen, den man kaum kennt
  • Mit Fremden zusammentreffen
  • Jemandem in die Augen schauen, den man kaum kennt
  • Nicht Nein sagen können

 

Wir alle haben einige dieser Ängste in verschieden starken Ausprägungen schon erlebt. Die Stärke und das Ausmaß der Angstgefühle machen hier aber den großen Unterschied und bilden das Kriterium bzw. die Grenze zur Sozialangst. Diese Grenze ist fließend. Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre sozialen Unsicherheiten und Ängste so stark ausgeprägt sind, dass Sie schon die Kriterien einer Sozialphobie erfüllen, dann laden Sie sich hier den Test herunter:

Sind Sie Sozialphobiker? 

Laden Sie sich hier kostenlos den Test "Sind Sie Sozialphobiker?" herunter:

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Alles Liebe und bis bald!

Gerda Neumann

 

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