Einladung zur Blogparade: So zähmst du deine Sozialangst

blogparade-sozialangst

Sozialangst lässt dich verrückte Dinge tun. Zum Beispiel hältst du einen angebissenen Apfel für die restliche Dauer eines Seminars in der Hand, weil du zuviel Aufmerksamkeit auf dich ziehen würdest, wenn du während des Seminars einfach aufstehst und zum Mistkübel gehst. Den Apfel hast du übrigens nicht aufgegessen, weil du bemerkt hast, wie laut dein Abbeißgeräusch war und es dir peinlich war, weiterhin diese Geräusche zu verursachen.

Sozialangst lässt dich darauf warten, dass jemand anderer vielleicht auch aufsteht, um etwas wegzuschmeißen. Denn das gibt dir das Gefühl, dass es okay ist, aufzustehen.

Sozialangst sorgt dafür, dass du einige Minuten lang abwartest, nachdem jemand anderer beim Mistkübel war. Es soll ja nicht so aussehen, als hättest du nur darauf gewartet.

Beim Aufstehen achtest du darauf, nicht zu stolpern, denn alle im Raum könnten dir zusehen und beobachten vielleicht jede deiner Bewegungen.

Du kehrst schließlich erleichtert zu deinem Platz zurück und bist stolz darauf, dass es dir gelungen ist, deinen Apfelrest erfolgreich zu entsorgen.

Sozialangst macht Alltägliches zu echten Herausforderungen …

 

Diese Gedanken und Gefühle sind für Leute ohne Sozialangst oder sozialer Unsicherheit schwer zu verstehen. Tipps wie:

„Es schaut doch ohnehin niemand!“

„Mach dir keine Sorgen, was andere über dich denken!“,

„Sei einfach du selbst!“

helfen nicht wirklich weiter. Dass diese Sorgen unbegründet sind und diese Ängste irrational – das ist den Betroffenen sonnenklar. Denn genauso gut könnte man sich auch vornehmen, mit dem Blinzeln aufzuhören – einfach so aufzuhören sozial ängstlich zu sein ist vollkommen unmöglich. Man ist ja auch nicht von heute auf morgen so geworden. Das Positive daran ist, dass Sozialangst ein angelerntes Verhalten ist, das man wieder verlernen kann. 

 

Mit dieser Blogparade möchte ich gerne möglichst viele eurer Erfahrungen zusammentragen und somit einerseits das Bewusstsein für das Thema erhöhen und andererseits Betroffene motivieren und ihnen zeigen, dass sie nicht alleine damit sind. Bitte teilt eure Geschichten!

  • Was hat euch am besten geholfen mit Sozialangst umzugehen?
  • Welche Tipps habt ihr für Betroffene, die sich aktuell noch hilflos diesen Ängsten ausgeliefert fühlen?
  • Habt ihr es alleine geschafft oder habt ihr euch Hilfe geholt?
  • Wie holt man sich Hilfe, wenn es einem doch schwerfällt mit fremden Menschen zu sprechen?
  • Hat sich der „Aufwand“ für euch gelohnt?
  • Wie geht ihr mit Rückschlägen um?
  • Was motiviert euch, weiter daran zu arbeiten?

Die Blogparade läuft von 1. November 2016 bis 31. Dezember 2016 – und so könnt Ihr mitmachen:

Beitrag schreiben:
Ihr erstellt einen passenden Beitrag zum Thema „So zähmst du deine Sozialangst“. Mich interessieren eure persönlichen, mutmachenden Geschichten ebenso wie Tipps, Ratschläge und bewährte Strategien. Je variantenreicher, umso besser!

Beitrag veröffentlichen:
Ihr veröffentlicht euren Beitrag auf eurem Blog, eurer Homepage ODER als Kommentar zu diesem Artikel auf meinem Blog, falls ihr weder einen eigenen Blog noch eine eigene Homepage habt – oder auch einfach anonym bleiben wollt.

Beitrag verlinken:
Wenn Ihr euren Beitrag auf eurem Blog oder eurer Homepage veröffentlicht, verlinkt ihn bitte mit diesem Artikel. Zusätzlich tragt bitte den Link zu eurem Beitrag  in die Kommentarfunktion unten ein, damit ich im Abschlussartikel euren Beitrag erwähnen und verlinken kann.

Was passiert danach?
Nach dem 31. Dezember erstelle ich eine Zusammenfassung mit allen Beiträgen zu dieser Blogparade, die hier auf meinem Blog erscheint. Wenn genügend Beiträge zusammenkommen, werde ich daraus gerne ein eBook mit all euren hilfreichen Tipps und persönlichen Erfahrungen erstellen. In diesem Fall kontaktiere ich euch und sende euch euren Beitrag zur Freigabe. Selbstverständlich könnt ihr dieses eBook dann auch gerne auf euren Webseiten/Blogs zum Download zur Verfügung stellen.

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Berichte! Lasst uns etwas bewegen 🙂

Herzliche Grüße

Gerda Neumann

 

PS: Falls du wissen möchtest, ob deine Schüchternheit bereits als Sozialangst durchgeht, kannst du dir hier den Test herunterladen:

Bist du Sozialphobiker? 

Lade dir hier kostenlos den Test "Bist du Sozialphobiker?" herunter:

deckblatt-sozialphobiker

privacy Ich respektiere deine Privatsphäre und gebe deine Daten nicht an Dritte weiter.

 

 

 

2 Comments

  • Jessi

    Reply Reply 11. November 2016

    Hallo Gerda,

    ich war mal so frei und habe einen Beitrag zu diesem Thema geschrieben. Hier ist mein Link: https://mein-stil-helfer.de/kramkiste/soziale-aengste/

    Liebe Grüße,
    Stil-Helferin Jessi

    • Gerda Neumann

      Reply Reply 12. November 2016

      Hallo Jessi! Hochsensible spüren da besonders gut hinein und du hast das toll beschrieben – ich habe mich selbst wiedererkannt 😉 Vielen Dank für deinen Beitrag!
      Herzliche Grüße,
      Gerda

Leave A Response

*

* Denotes Required Field