10 Dinge, die Menschen mit Sozialangst tun

Einen Menschen mit Sozialangst stellen sich die meisten vor, als jemanden, der sehr schüchtern und introvertiert ist. Jemand, der nicht gerne ausgeht und nicht viel spricht. Dabei ist Sozialangst so viel mehr als Schüchternheit oder Introvertiertheit.

Sozialangst hat viele Gesichter.

Menschen mit Sozialangst tun, eben weil sie sozial ängstlich sind, viele Dinge, die ein Außenstehender gar nicht bemerken oder nachvollziehen kann:

 

1. „Viele Leute denken, dass ich arrogant bin, weil ich nicht mit ihnen rede. Dabei habe ich nur Angst etwas Falsches zu sagen.“

 

2. „Ich spiele dauernd am Handy herum, damit mich niemand anspricht.“

 

3. „Ich überlege ewig lange, wie ich etwas sagen kann und feile an meinem Satz herum – und schon wurde das Gesprächsthema gewechselt …“

 

4. „Ich gehe zwar gerne aus und treffe andere Leute, aber ab einem gewissen Zeitpunkt wird mir plötzlich alles zuviel und ich verschwinde so schnell ich kann.“

 

5. „Ich beobachte und analysiere ständig die Körpersprache der anderen. Das ist anstrengend.“

 

6. „Wenn ich jemanden anrufen muss, dauert das oft Tage bis ich soweit bin und mich dazu überwinde. ich spiele immer wieder durch, was ich sagen werde. Ich schreibe es sogar auf, damit ich es ablesen kann, falls ich doch zu nervös bin.“

 

7. „Ich brauche meist lange um E-Mails zu beantworten oder etwas in einen Gruppenchat zu schreiben. Es wäre furchtbar für mich, wenn da ein Rechtschreib- oder Grammatikfehler drinnen wäre oder ich drücke mich vielleicht falsch aus und keiner versteht, was ich meine.“

 

8. „Ich kann mich gar nicht auf den Inhalt des Gesprächs konzentrieren. Ich bin so damit beschäftigt, zu überlegen, ob meine Körperhaltung passt, wie ich den nächsten Satz formulieren soll, was ich noch alles fragen könnte, damit keine Gesprächspause entsteht und gleichzeitig muss ich die Körpersprache meines Gesprächspartners beobachten.“

 

9. „Ich sage oft kurzfristig Termine ab. Nicht weil ich unhöflich sein möchte oder es mich nicht interessiert. Es macht mir einfach nur zu viel Angst. Ich befürchte, ich könnte etwas Peinliches sagen oder machen, die Leute würden mich dann anstarren und komische Dinge über mich denken. Hinterher fühle ich mich schlecht, weil ich doch gerne dabei gewesen wäre…“

 

10. „Ich grinse dämlich vor mich hin und bemühe mich, es allen recht zu machen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sich die anderen nur höflichkeitshalber mit mir abgeben.“

 

Wo erkennen Sie sich wieder?
Was würden Sie noch hinzufügen?

 

Herzliche Grüße,

Gerda Neumann

 

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